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Magdeburger Stadtzeuge(n) Teil 26

Magdeburger Stadtzeuge(n) Teil 26

€8.50
ISBN: 3-935831-93-2

Magdeburger Stadtzeuge(n) – Heft 26
„Magdeburg unter Dampf – Leben auf und am Elbe-Strom“ von Jürgen Beining

Der neue Magdeburger Stadtzeuge ist ein Bekenntnis zu Magdeburgs einstiger erlebbarer Geschichte. Magdeburg war in den Zeiten des Aufkommens der Dampfkraft sehr früh mit am Start. Hier wuchsen Dampfmaschinenfabriken überall aus dem Boden. Magdeburger Kaufleute verfügten über großes Kapital. Sie ergriffen die Chance, die neu entstehende Industrie erheblich zu unterstützen. In Buckau, in  der Neustadt in der Sudenburg wurden alsbald Dampfmaschinen, Mobile, Schiffe und dazu benötigte Eisen- und Stahlkonstruktionen geschaffen, die Magdeburg in der Zeit zwischen 1830 und 1930 zu einem der bedeutendsten Maschinenbaustandorte in Deutschland entwickelte. Unternehmen gigantischer Größe, deren Bauten nun mehr und mehr aus dem Stadtbild verschwinden. Das ist ein Statement, so, wie wir Magdeburger zusehen müssen, wie die einstigen Industriegebäude der ersten Elbe Dampfschifffahrts-Compagnie, der späteren Maschinenfabrik Buckau und noch späteren Buckau-Wolf AG in sich zusammenfallen.

Magdeburger Stadtzeuge(n) – Heft 26
„Magdeburg unter Dampf – Leben auf und am Elbe-Strom“ von Jürgen Beining

Der neue Magdeburger Stadtzeuge ist ein Bekenntnis zu Magdeburgs einstiger erlebbarer Geschichte. Magdeburg war in den Zeiten des Aufkommens der Dampfkraft sehr früh mit am Start. Hier wuchsen Dampfmaschinenfabriken überall aus dem Boden. Magdeburger Kaufleute verfügten über großes Kapital. Sie ergriffen die Chance, die neu entstehende Industrie erheblich zu unterstützen. In Buckau, in  der Neustadt in der Sudenburg wurden alsbald Dampfmaschinen, Mobile, Schiffe und dazu benötigte Eisen- und Stahlkonstruktionen geschaffen, die Magdeburg in der Zeit zwischen 1830 und 1930 zu einem der bedeutendsten Maschinenbaustandorte in Deutschland entwickelte. Unternehmen gigantischer Größe, deren Bauten nun mehr und mehr aus dem Stadtbild verschwinden. Das ist ein Statement, so, wie wir Magdeburger zusehen müssen, wie die einstigen Industriegebäude der ersten Elbe Dampfschifffahrts-Compagnie, der späteren Maschinenfabrik Buckau und noch späteren Buckau-Wolf AG in sich zusammenfallen.

Jürgen Beining, als Leiter der Gruppe Ansichtskarten im Magdeburger Kultur- und Heimatverein, nimmt uns nun mit in genau diese Zeit zwischen den Anfängen der Dampfschifffahrt bis weit in die DDR-Zeit hinein, um den Lesern zu zeigen, wie groß die Vielfalt an hölzernen und eisernen Schiffen hier in Magdeburg doch einstmals war. Stolze Passagierdampfer, mächtige Zug- und Schubschiffe, Eildampfer, Lotsen- und Fährschiffe begegnen dem Blick des Betrachters und künden von einer Zeit, da Magdeburg die Drehscheibe der Wirtschaft zwischen Ost und West, zwischen Süd und Nord war. Da stampfen die Raddampfer vorbei, rasseln die Kettenglieder durch die Führungen der Kettenschiffe. Schon pfeifen zwei Motorsegler an enger Stelle vor dem Zollhafen, surren Seile der Kaianlagen, die Fracht zu löschen. Am Buckauer Speicher werden die Rufe der Hafengehilfen lauter wie die Dampfsignale, ein Holzsteg zum Beladen des Frachtraumes scheint unter der Last zu brechen. Rechts und links davon rutschen Säcke mit Korn lautstark Bretter hinab in den Schiffsrumpf. Nahe der Hubbrücke kündet das schrille Pingen von der Arbeit eines Schiffsschmieds. Dazwischen immer wieder das Knattern eines Schiffssegels von einem Sportboot. Ja, es war Betrieb auf der Elbe, Qualm und Dampf flohen himmelauf, Anker rasselten samt Kette in die Tiefe des Flusses.
 
Kaum etwas von diesen lauten, dreckigen, ölverschmierten Zeiten ist geblieben. Heute sind nur wenige Schiffe der Weißen Flotten zu sehen, selten einmal ein Frachtschiff unserer Nachbarn zu begrüßen. Es hat sich so vieles geändert. Doch Jürgen Beining macht sie uns mit dieser großen Auswahl an Bildern und Ansichtskarten noch einmal lebendig. Und so manchem Magdeburger wird wohl sich erinnernd und wehleidig eine Träne unter dem Lid klemmen.

So wurde der neue Stadtzeuge ein Blick auf das quirlige Leben der Magdeburger an der und mit ihrer Elbe. Er erinnert daran, als der Schiffsbetrieb noch zum Puls Magdeburgs, zum Puls vieler Schiffs- und Hafenleute gehörte.            

Größe DIN A4, Umfang: 52 Seiten
ISBN 3-935831-93-2
Preis von 8,50 Euro